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FAQ zur Mitgliedschaft

Fragen und Antworten

  • Muss ich Mitglied bei euch werden, um mitmachen zu können?

    Um unsere Ziele verwirklichen zu können, sind wir auf eine möglichst breite Mitgliederbasis angewiesen.
    Aber egal ob mit oder ohne Mitgliedschaft: Menschen mit Interesse an einer aktiven Mitarbeit an der Verwirklichung unserer Ziele sind bei uns immer herzlich Willkommen! Sie haben schon länger einen sozialen Rahmen für ihr vorhandenes oder geplantes Engagement gesucht? Sie wollen Treffen und Veranstaltungen mitorganisieren? Sie haben z.B. eine konkrete Projektidee für ein humanitäres Projekt oder die aktive Vertretung humanistischer Positionen in der Öffentlichkeit? Sie wollen sich an den organisatorischen Aufgaben des Verbandes beteiligen? Dann beziehen wir sie gleich in unsere Aktivitäten mit ein und Sie können uns helfen, den Landesverband mit Leben zu füllen. Nehmen Sie gerneKontakt mit uns auf.

  • Was kostet die Mitgliedschaft?

    Zur Deckung unserer Kosten und zum Erreichen unserer Ziele erheben wir Mitgliedsbeiträge. Der Beitrag sollte entsprechend dem Einkommen eingeschätzt werden – wir empfehlen 0,5% des Nettoeinkommens. Der Mindestbeitrag beträgt gemäß aktueller Beitragsordnung 66 EUR pro Jahr (Jugendliche: 12 EUR pro Jahr).
    Übrigens: Mitgliedsbeiträge / Spenden an uns sind steuerlich absetzbar.

  • Ich bin noch nicht volljährig. Kann ich trotzdem Mitglied werden?

    Aber natürlich! Wir haben übrigens einen eigenen Jugendverband, die Humanistische Jugend und organisieren mit euch für den Schritt in die nächste Lebensphase eine humanistische JugendFEIER.

  • Wie sind die Kündigungsfristen?

    Sie können Ihre Mitgliedschaft ohne Angabe von Gründen mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf eines Kalenderjahres kündigen. Eine Nachricht in Textform (z.B. per E-Mail) genügt.

  • Bin ich durch eine Mitgliedschaft  von der Zahlung des “besonderen Kirchgelds in glaubensverschiedener Ehe” (sogenannte “Heidensteuer”) befreit?

    Die Verpflichtung zur Zahlung des „besonderen Kirchgelds in glaubensverschiedener Ehe“ (sogenannte „Heidensteuer“) lässt bzw. ließ sich in einigen Bundesländern wohl dadurch vermeiden, indem man Mitglied in einer anerkannten Weltanschauungsgemeinschaft wurde, die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist.

    Dies trifft zwar auf uns zu, jedoch kommt es in Hessen spätestens seit der Neufassung des Kirchensteuergesetzes vom 26.11.2014 auch darauf an, dass die hierzu berechtigte Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaft auch tatsächlich Kirchen- bzw. Kultussteuer erhebt.

    Dies ist bei bei uns nicht der Fall. Wir erheben unsere Mitgliedsgebühren selbst. Uns ist auch keine andere Weltanschauungsgemeinschaft bekannt, bei der dies so wäre. Eine vollständige Vermeidung der Verpflichtung zur Zahlung von Kirchgeld bzw. Kirchensteuer ist in Hessen unserer Ansicht nach somit nur noch dann möglich, wenn beide Ehepartner konfessionsfrei sind oder auf die gemeinsame Veranlagung und somit das Ehegattensplitting verzichten.

    Der HVD und die Humanistische Gemeinschaft Hessen setzen sich für eine Abschaffung des staatlichen Kirchensteuereinzugs ein. Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie uns hierbei!

    (Dieser Hinweis fasst lediglich unsere Einschätzung zur aktuellen Gesetzeslage in Hessen zusammen und stellt keine (steuer)rechtliche Beratung dar. Für eine verbindliche Auskunft in Ihrem konkreten Fall wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Finanzamt oder nehmen Sie professionelle steuerrechtliche Beratung in Anspruch.)

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